Coaching bei Stress durch Mobbing

Mobbing am Arbeitsplatz und in der Schule gehört zu den stärksten Herausforderungen eines öffentlichen Lebens. Mobbing entsteht in Bereichen in denen Menschen mehr oder weniger gezwungen sind mit einander klar zu kommen und wenige Entscheidungsmöglichkeiten über eigene Aufgaben haben. Für Betroffene bedeutet das, einem enormen Stress durch Überforderung, soziale Ausgrenzung, Kränkung und unfaire Behandlung ausgesetzt zu sein. Coaching bei Stress durch Mobbing und Benachteiligung kann helfen weiter zu kommen.

Stress am Arbeitsplatz

handeln

Für viele Menschen gehören Konfliktsituationen am Arbeitsplatz und in der Schule zum Alltag. In der Regel besteht bei Beteiligten zunächst gegenseitiges Interesse und Bereitschaft Konflikte gemeinsam zu klären. Eine gute Lösung zu finden und Mobbing rechtzeitig zu stoppen, ist in diesem Fall gut möglich.

Bei fehlender Konflikt- und Streitkultur kann eine solche Situation aber schnell eskalieren. Negativ erlebte Gefühle, wie Angst und Neid könne das Handeln der betroffenen Personen und Gruppen bestimmen. Diese Gefühle in entsprechenden Strukturen können Menschen zu Tätern oder Opfern von Mobbing machen. Das geschieht besonders da, wo Menschen fest durch Vertragsverpflichtungen eingebunden sind. Solche Prozesse sind schleichend oder entstehen plötzlich. Sie können Tage oder Jahre andauern.

Mobbing ist teuer. Körperliche Beschwerden, Vertrauensbruch, Angst, Panik und Sucht können die Folge des Mobbing sein. Außerdem sind Mobbingopfer nicht selten stark suizidgefährdet.

In Coaching können Sie Ihr Selbstvertrauen stärken und lernen sich besser von den Tätern abzugrenzen.

Coaching: Kränkungen verarbeiten und Neuanfang wagen

Viele Auszubildende, Schüler, Frauen, langfristig Beschäftigte und Berufsanfänger fühlen sich von Mobbing betroffen. Manche Bereiche sind besonders für Konflikte und Mobbing wie beispielsweise Gesundheit und Soziales anfällig. Das muss aber nicht so sein. Auch in diesen Arbeitsfeldern lohnt es sich nach Ausnahmen zu suchen und sich nach einem Arbeitsplatz mit einem wertschätzenden und respektvollen Arbeitsklima umzuschauen. Es lohnt sich genauer zu schauen, wie die Konflikte kommuniziert und gelöst werden.

Nicht bei jedem Konflikt und nicht bei jeder Auseinandersetzung handelt es sich um Mobbing. Viele Konflikte können Sie durch Aussprache, Anerkennung und Würdigung der Leistungen der Anderen lösen und eine gute Arbeitsatmosphäre herstellen. Was tun, wenn die Möglichkeit und Bereitschaft Konflikte gemeinsam zu klären bereits ausgeschöpft oder nicht mehr vorhanden sind? So weit wollen wir es gar nicht kommen lassen. Bei Mobbing ist es wichtig Handlungen bereits im Keim zu stoppen. Je früher, desto besser!

Hilfe holen ist wichtig

Manchmal trauen sich Menschen nicht einzugreifen. Manchmal brauchen sie sehr lange, um Mobbing zu erkennen. Aber auch wenn es scheint, dass eine friedliche Konfliktlösung unmöglich ist, lohnt es sich genau hin zu schauen. Denn jeder kann die Verantwortung für sich selbst und die eigene Reaktion übernehmen und aktiv handeln.

  • Fühlen Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz benachteiligt und ungerecht behandelt?
  • Finden Sie keinen Kontakt zu Ihren Kollegen und kommen mit Ihren Versuchen sich zu integrieren nicht weiter?
  • Sind Sie mit Ihren Aufgaben überfordert oder fühlen sich am Arbeitsplatz dauerhaft gestresst? Sie befürchten Burn-out oder langfristige Arbeitsunfähigkeit?

Mobbing zu erkennen ist sehr schwierig. Das bedeutet, dass die Wachsamkeit und Beteiligung aller Akteure wichtig ist. Fühlen Sie sich auf Dauer benachteiligt, sprechen Sie mit einer Vertrauensperson über Ihre Situation. Mobbing hat viele Gesichter. Das Bauchgefühl gibt wichtige Hinweise. Ziel der Mobber ist eine Person zu isolieren oder aus dem Umfeld herauszudrängeln.

Das können Sie tun:

  • Als Person:
    • menschliche Bedürfnisse erkennen lernen,
    • eigene Anliegen klar kommunizieren,
    • andere Sichtweisen zulassen,
    • sich selbst als Person annehmen,
    • eigene und fremde Leistungen wertschätzen.
  • Als Institution:
    • klare Strukturen und Feedback- Möglichkeiten schaffen,
    • wertschätzende Kommunikation unterstützen,
    • Anerkennung zeigen,
    • Unternehmenspolitik transparent machen.

Stress durch Mobbing: Warum ich?

„Warum ich?“- Diese Frage stellen sich viele Menschen, denen Schikane, Benachteiligung und Gewalt in der Schule oder am Arbeitsplatz widerfährt. Jeden kann es treffen: Neulinge und Alte, Engagierte und Zurückhaltende, Führende und Folgende!

Jeder kann mit Ungerechtigkeit am Arbeitsplatz konfrontiert werden. Besonders gefährdet sind aber Menschen, die durch ihr Verhalten oder Kommunikation die festen Strukturen, Autoritäten und Meinungen gefährden. Durch Anderssein bieten sie eine Angriffsfläche und werden zur Zielscheibe für Diskriminierung oder zum Sündenbock für Probleme. Dabei wissen Sie oft gar nicht, was sie falsch gemacht haben. Sie suchen nach den Fehlern, sie geben sich selbst oft die Schuld.

Eine gute Nachricht ist, dass jede Mobbingsituation ein Ende hat. Für Mobbing gibt es immer mehrere Gründe und es müssen mehrere Faktoren zusammen kommen. Keiner trägt für Mobbing alleine die Verantwortung. Auch Sie nicht! Das bedeutet aber auch, dass jeder etwas dazu beitragen kann, dass das Mobbing aufhört. Auch Sie können etwas tun!

Mehrere Akteure, mehrere Wahrheiten, mehrere Vorgehensweisen, mehrere Möglichkeiten. Wichtig ist zuerst zu verstehen was passiert und was man machen kann.

Was tun, um am Arbeitsplatz bleiben und (weiter) arbeiten zu können?
Lassen Sie sich beraten! Terminvereinbarung.

Coaching bei Stress durch Mobbing: Was tun?

  • Mobbing erkennen und verstehen,
  • Lösungsmöglichkeiten suchen,
  • Unterstützung beim Erarbeiten von Handlungsmöglichkeiten, wie
    • die Situation klären,
    • Arbeitsbedingungen und Aufgaben ändern,
    • sich an die Anforderungen anpassen,
    • sich beruflich neu orientieren.
  • Training der Kompetenzen, wie
    • Arbeitsstress reduzieren,
    • Kränkungen verarbeiten,
    • Bedürfnisse kommunizieren,
    • Selbstwertgefühl stärken.

Schikane in der Schule

Kinder in der Schule und Klassengemeinschaft sind ebenso oft betroffen von ungerechten Handlungen der Mitschüler. Kinder schämen sich für das was ihnen widerfährt und trauen sich oft nicht um Hilfe zu bieten. Nicht selten befürchten sie dabei, dass die Situation noch schlimmer werden kann.

Kommt Ihr Kind verletzt nach Hause und hat es kaputte Schulsachen? Zeigt Ihr Kind zunehmend Schulunlust? Nehmen Sie Ihr Kind ernst!

Empfehlungen für Eltern:

  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind und unterstützen Sie es dabei zu berichten, was passiert ist.
  • Nehmen Sie Ihr Kind ernst und stehen Sie ihm in der Situation bei.
  • Trainieren Sie mit Ihrem Kind, wie es sich schützen kann.
  • Sprechen Sie mit der Schule.

Für Schüler und Auszubildende: Du bist wertvoll!

Bist Du anders? Du fühlst dich zu dick, zu groß, zu schlau oder zu klein und zu schwach? Es mag sein, dass Du Dich in deiner Klasse von anderen Kindern unterscheidest. Aber das ist kein Grund Dich auszugrenzen oder auszulachen. Und es ist kein Grund für Dich keine Hilfe zu holen. Du hast Recht auf respektvollen Umgang und sicheres Lernen. Ganz viele Kinder werden in der Schule beleidigt und schikaniert. Und sie fühlen sich ganz allein und ohnmächtig. Aber zusammen seid ihr stark. Auch Du bist nicht alleine!

Sie können Dir helfen:

  • DU SELBST!
  • Deine Eltern,
  • deine Lehrer (Vertrauenslehrer, Klassenlehrer, Lieblingslehrer),
  • Sozialarbeiter an der Schule,
  • Schulleitung,
  • Polizei,
  • Beratungsstelle in der Gemeinde (Telefonnummer und Adressen im Internet).

Gemeinsam gegen Mobbing

Im Frühjahr 2018 im Rahmen der Vorbereitung zu einem Seminar fragte ich Menschen in meiner Umgebung und im Internet nach Ihren Erfahrungen mit Mobbing. Ich war sehr berührt von Berichten und von offenen Antworten zum Thema. So ist die Idee entstanden dem Thema einen besonderen Schwerpunkt meiner Arbeit als Coaching bei Stress durch Mobbing zu geben.

Coaching bei Stress durch Mobbing

Meinung zum Thema:

Bei Mobbing trägt jeder der Beteiligten ein Teil der Verantwortung: Institution, Handelnde und Zeugen. Jeder kann also dazu beitragen, dass Mobbing aufhört. Mein Ziel ist, den Menschen zu helfen die Hilflosigkeit in der Situation zu überwinden und  Mobbing zu stoppen.

Hilfreiche Literatur

Andre Kleuter (2018) : Täter oder Opfer, das ist nicht die Frage. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht